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Cyrill und Leon in Luzern am Start
Cyrill lässt es segeln
Vor heimischer Kulisse durfte Cyrill einmal mehr sein Können unter Beweis stellen. Dabei sollte sich bald zeigen, dass er seit seinem letzten Auftritt an dieser Stätte anlässlich des ILV-Events nochmals zulegen konnte. Bereits im Einwerfen stimmte der Rhythmus und gelangen Würfe aus deutlich höherem Lauftempo. Entsprechend engagiert machte sich Cyrill ans Werk und brauchte einen Wurf, um vor dem zahlreichen Publikum richtig in Fahrt zu kommen. Im zweiten Versuch passt dann deutlich mehr und mit 72.09 m warf Cyrill so weit wie nie zuvor. Entsprechend gelöst fand er im Anschluss einen Moment die notwendige Spannung nicht mehr ganz, legte jedoch hinten raus nochmals zu. Mit einem abschliessenden Wurf erneut über die 70 m-Marke bewies er, dass der Kurs stimmt und in dieser Saison hoffentlich sogar noch etwas mehr möglich sein wird.
Leon mit Land unter
Mit Leon hatten wir sogar noch einen weiteren "Werfer" am Start. Im Kugelwettkampf wollte er sich mit den Spezialisten messen, wobei dieses Unterfangen nur kurzer Natur war. Nach einem soliden Start, welchen er knapp übertrat, gelang der zweite Versuch nicht nach Wunsch. Kurz darauf öffnete Petrus die Schleusen so heftig, dass an ein Stossen über längere Zeit nicht mehr zu denken war und Leon den Wettkampf entsprechend nicht wieder aufnahm. Glücklicherweise verbesserten sich die Bedingungen wieder so, dass die weiteren Disziplinen noch durchgeführt werden konnten.
So oder so war Spitzenleichtathletik Luzern einmal mehr ein Erlebnis und besten Dank für die Startmöglichkeiten in dieser stimmungsvollen Atmosphäre.
Sandro Jöri
17.07.2026
©UAU
Nino starker 4. in Polen
Bereits zum 4. Mal stand Nino in dieser Saison an der Startlinie eines Mehrkampfs. In diesem Fall zog es ihn nach Polen, wo er 2 Wochen nach der Aktiv-SM in Teufen seine gute Form erneut unter Beweis stellte. Nach seinem besten 1. Tag der Karriere und weit über 4200 Punkten, bekundete Nino am 2. Tag teilweise etwas mehr Mühe. Trotzdem lief der äusserst solide durch und konnte mit 7948 Punkten seinen zweitbesten Wert der Karriere erzielen und sich über den guten 4. Rang freuen. Herzliche Gratulation!
Leon und Nino mit Edelmetall in Teufen
PBs hüben wie drüben
Anlässlich der Mehrkampfschweizermeisterschaften in Teufen war die Trainingsgruppe gerade mehrfach vertreten und erlebte beide Seiten der Medaille. Auf der positiven Seiten glänzten sicherlich die drei am Start stehenden Herren. Mit Silvan, Leon und Nino durften wir uns gerade Hoffnungen über mehrere Medaillen machen, zumal alle 3 in guter Form nach Appenzell reisten. Dies zeigte sich von Beginn weg. Nino lief in 10.58 so schnell wie schon lange nicht mehr und legte Disziplin für Disziplin nach. Mit über 4200 Punkten war er am ersten Tag so gut unterwegs wie nie zuvor. Dies galt auch für Leon, welcher nach etwas Anlaufschwierigkeiten (guter Sprint, Weit und Kugel durchzogen, dann ging es los) stetig zulegte und leicht stärker als in Brescia abschloss. Auch Silvan zeigte sich äusserst solide und ausser mit starkem Windsupport in Landquart zeigte er auf seinem Niveau, was möglich ist. Dasselbe galt für den Start in den zweiten Tag. Nino legte mit 14.00'' über die Hürden los wie die Feuerwehr und auch Leon wie Silvan durften sich mit tollen Zeiten über die Hindernisse freuen. Im Anschluss legte Leon wie bei der letztjährigen EM in Tampere zwei Gänge zu. Mit 47 m im Diskus, 5.00 m im Stab und fast 64 m Speer gewann der jüngste Athlet im Feld drei Disziplinen und vor allem ganz viele Punkte. Nino seinerseits blieb sehr solide unterwegs und zeigte ansprechende Werte. Silvan glänzte seinerseits mit 4.90 m im Stab, nachdem der Diskus nicht wirklich gelang. So oder so - über 1500 m konnten Leon wie auch Nino die magische 8000 Punkte angreifen. Dies gelang beiden knapp nicht. Mit 7988 Punkten belegte Leon hinter dem erfreulich wieder fitten Andrin Huber den 2 Rang. Nino war mit 7982 Punkten ebenfalls so stark wie noch nie und Silvan erreichte seinen zweitbesten Karrierewert sowie mit 4.21' einen starken Disziplinensieg zum Schluss.
David nach Sturz out
Berechtigte Hoffnungen auf einen WM-Platz durfte sich David bei den U20 machen. Mit tollen Werten im Sprint und dem Weit gelang der Einstieg in den Wettkampf wie erhofft. Auch die Kugel und der Hoch waren enorm solide. Der abschliessende 400 m gelang ebenfalls deutlich stärker als in Landquart, doch ... leider stürzte David im Ziel und lädierte seine rechte Hand. Dies liess ihn am zweiten Tag unbeirrt einstiegen und mit einer starken Hürdenzeit führte er seinen starken Wettkampf fort. Dass das Malheur vom Vortag jedoch seine Spuren hinterliess, zeigte sich im Diskus. Leider ging da wenig und im Stab war dann komplett Schluss. Zu stark waren die Schmerzen und ein Springen wäre zu gefährlich geworden. So blieb im Anschluss einzig das Zuschauen und die Hoffnung, dass die Verletzung möglichst bald abklingen wird.
Lia und Gian-Luca auch am Start
Auf der Damenseite vertrat uns Lia. Mit mehreren persönlichen Bestleistungen, aber auch der einen oder anderen schwierigen Situation kämpfte sie sich durch den Wettkampf. Dabei konnte sie ihre PB um 50 Punkten steigern und war als 16. so stark wie noch nie.
Noch etwas zäher erging es phasenweise Gian-Luca, wobei der Nuller im Hochsprung dann schwierig zu verdauen war. Trotzdem beendete auch er seinen Wettkampf und zeigte immer wieder gute Ansätze, welche sicherlich weiter gefestigt werden müssen.
Herzliche Gratulation zu diesen tollen Leistungen!
Sandro Jöri
02.07.2026
©UAU